Warum hast du dich für Thailand entschieden?
Ich habe mich für Thailand entschieden, da ich schon immer davon geträumt habe, das Land und die Kultur selbst zu erleben. Als sich die Möglichkeit bot, mein Praktikum im Ausland zu machen, war für mich sofort klar: Ich will nach Thailand – denn dort bekomme ich eine authentische Perspektive auf den Tourismus, indem ich direkt vor Ort arbeite.
Du hast für dein Auslandspraktikum finanzielle Förderung erhalten?
Ja, ich habe Unterstützung von Erasmus bekommen. Insgesamt waren es etwa 4.000 €, die ich erhalten habe. Damit konnte ich meine Flüge, Ausflüge, mein Essen vor Ort und vieles mehr bezahlen. Für meine Unterkunft musste ich nichts ausgeben, da diese von meinem Praktikumsplatz übernommen wurde.
Wo hast du denn gewohnt und wie war das für dich?
Ich habe alleine in einem Hotel/Apartment gewohnt. Ich hatte nur einen fünfminütigen Weg zur Arbeit und direkt in der Nähe den Strand sowie Einkaufsmöglichkeiten und Märkte. Ich habe mich sehr sicher gefühlt. Auch wenn in Hua Hin (der Stadt in Thailand, in der ich gelebt und gearbeitet habe) nicht massenhaft Touristen unterwegs sind und man viel mit den Einheimischen in Kontakt kommt, habe ich mich schnell willkommen und wohlgefühlt.
Wie lief die Organisation deines Auslandsaufenthalts vorab?
Ich habe mich komplett selbst um alles gekümmert. Die Praktikumsstelle war nicht offiziell ausgeschrieben, aber ich habe die Organisation „Xplore Asia“ online gefunden, die eigentlich Volunteering-Programme anbietet. Die Organisation und das Programm haben mir so gut gefallen, dass ich direkt ein Praktikum angefragt habe. Das war überhaupt kein Problem, und der Platz war schnell sicher. Der Kontakt mit Xplore Asia im Vorfeld war sehr hilfreich und hat mir sehr dabei geholfen, mich auf die kommende Zeit und die Arbeit vorzubereiten.
Wie sah eine normale Woche während deines Auslandsaufenthalts aus?
Ich habe montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr gearbeitet. Meine Hauptaufgaben waren die Projektkoordination und das Marketing für die Organisation. Nach der Arbeit ging es meistens auf den Night Market oder zum Billard spielen. Am Wochenende hatte ich immer frei — gelegentlich gehörte es aber auch zu meinen Aufgaben, bei Ausflügen mitzugehen und die Kunden zu betreuen.
Würdest du auch anderen Studierenden empfehlen, während des Studiums ins Ausland zu gehen?
Auf jeden Fall. Ich habe durch die Zeit im Ausland unglaublich viel gelernt — nicht nur in Thailand, sondern auch während meines Auslandssemesters in Barcelona im 5. Semester. Egal ob Praktikum oder Studium im Ausland: Man sammelt so viele Erfahrungen, lernt unterschiedliche Kulturen, Lebens- und Denkweisen kennen und wächst auch persönlich. Es ist eine einmalige Chance, die man unbedingt nutzen sollte.
Hast du Tipps für Studierende, die ihr Auslandssemester oder Auslandspraktikum noch planen?
Vorab sollte man sich genau überlegen, was man machen möchte und wohin es gehen soll — und sich frühzeitig bewerben. Außerdem sollte man sich keine Grenzen setzen: Jedes Land ist möglich! Es gibt so viele Möglichkeiten für finanzielle Unterstützung, daher sollte man sich von solchen Aspekten nicht davon abhalten lassen, diese Chance zu nutzen.
War die Erfahrung des Auslandsaufenthaltes für dich hilfreich bei der Jobsuche?
Arbeitgeber sehen es sehr gern, wenn Bewerber Auslandserfahrung gesammelt haben. Durch mein Semester in Barcelona und das Praktikum in Thailand habe ich viele Kontakte geknüpft und habe jetzt mehrere Anlaufstellen. Mir stehen dadurch viele Türen offen.
Wie würdest du dein Auslandspraktikum in drei Worten zusammenfassen?
Eindrucksvoll, inspirierend und unvergesslich.
- Emily, 20, studiert Tourismus & Event Management an der Fachhochschule Dresden.








