
Thema der Bachelorarbeit:
„Faust Illustriert: Wie kann das Verwenden von Illustration das Verständnis von Literatur verbessern?“

Warum hast Du Dich damals für ein Grafikdesignstudium entschieden?
Ich habe mich für das Grafikdesignstudium entschieden, weil ich unbedingt etwas Kreatives machen wollte und man in diesem Studium viele verschiedene gestalterische Bereiche erforschen kann.
Wie waren die Studienbedingungen im Studiengang Grafikdesign?
Für mich waren die Bedingungen sehr gut. Die Hochschule ist zentral in der Stadt gelegen und sehr gut angebunden. Außerdem hat man immer einen Tag in der Woche frei, meistens freitags. Dadurch konnte ich jeden Freitag arbeiten gehen.
Was war für Dich und Deine Entscheidung Dich an der FHD zu bewerben besonders wichtig?
Ich habe mir die Arbeiten der Studierenden auf der FHD-Website angesehen und wollte lernen, solche Projekte gestalten zu können.
Wie bewertest Du Deine Entscheidung heute?
Ich bin nach wie vor froh über meine Entscheidung, an der FHD studiert zu haben. Nach den sieben Semestern freue ich mich darauf, in den Arbeitsmarkt einzusteigen und die Möglichkeiten zu nutzen, die sich mir durch das Designstudium eröffnet haben.
Welchen Tipp kannst Du Interessenten und Bewerbern hinsichtlich eines Grafikdesignstudiums an der FHD geben?
Habt keine Angst vor der künstlerischen Eignungsprüfung und bewerbt euch einfach. Ich hatte damals Angst, etwas Falsches einzusenden, weil es viele Ratgeber zum Zusammenstellen einer Mappe gibt, die vor bestimmten Motiven oder Techniken warnen. Diese Angst war jedoch vollkommen unbegründet, und das Prüfungsgespräch hat sogar Spaß gemacht.
Warum ein Studium an einer privaten Hochschule?
Für mich war ausschlaggebend, dass wir in so kleinen Studiengruppen studieren.
Wie hast du dein Studium finanziert?
Ich habe mein Studium mit einer Mischung aus BAföG, Unterstützung durch meine Eltern und einem Werkstudentenjob finanziert.
Auf welche Weise hat dich das Studium geprägt?
Ich habe in so viele kreative Bereiche hineinschnuppern können, dass ich jetzt weiß, in welchen Bereich ich gehen möchte. Vor dem Studium war ich diesbezüglich noch sehr unsicher.
Wie bewertest Du den Kontakt zu den Professoren?
Ich fand den Kontakt zu den Professoren sehr angenehm. In der Regel arbeitet man über das Semester hinweg an den Prüfungsprojekten und wird dabei von den Professoren unterstützt. Man bekommt also sehr viel Feedback und Hilfestellungen und kann auch außerhalb der Vorlesungen auf die Professoren zugehen.
Was waren Deine persönlichen Highlights?
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Dutch Design Week in Eindhoven. Dort gab es sehr viel Inspiration, und man konnte sehen, wie vielseitig der Bereich Design ist.
Was war für dich persönlich während des Studiums besonders herausfordernd?
Ich musste mich erst daran gewöhnen, meine Arbeiten regelmäßig vor einem Publikum vorzustellen. Nach einer Weile gewöhnt man sich daran und kann auch vor Kunden souveräner auftreten.
Würdest du dich nochmal für den Studiengang entscheiden?
Ja, ich würde mich nochmal für den Studiengang entscheiden.
Was hat Dich während des Studiums am meisten inspiriert?
Mich hat am meisten inspiriert, als ich gemerkt habe, dass sich meine Fähigkeiten verbessern, wenn ich mich intensiv mit einem Thema befasse. Dadurch bin ich auch entspannter an neue Module herangegangen. Ich wusste, dass ich mich dort genauso verbessern werde, wenn ich mich bemühe.
Welche Projekte oder Arbeiten haben Dich im Studium besonders geprägt?
Die Corporate-Design-Projekte mit echten Kunden haben mir sehr geholfen. Es waren sehr umfangreiche Projekte mit langen Konzeptionsphasen, bei denen wir richtig in die Tiefe gehen konnten. Auch die Arbeit mit echten Kunden war sehr interessant, da man mit Menschen, die keine Gestalter sind, anders kommunizieren muss, um seine Ideen effektiv zu vermitteln. Der Illustrationskurs hat mich ebenfalls sehr geprägt. Ursprünglich habe ich überlegt, Illustration zu studieren, mich aber für Grafikdesign entschieden, weil es vielseitiger ist. Im Illustrationskurs konnte ich dieses Thema vertiefen und musste somit nicht darauf verzichten.
Wie wichtig war Dir die persönliche Betreuung durch die Professoren und Dozenten?
Sie ist mir sehr wichtig und einer der Gründe, warum ich das Studium an der FHD so schätze. Die Dozenten und Professoren verfügen über viel Berufserfahrung oder sind sogar aktuell noch außerhalb der Hochschule in der Branche tätig. Deshalb kann man sie auch jederzeit um Rat zur aktuellen Situation in der Branche fragen.
Wie hat das Studium Deine Kreativität und Deinen Blick auf Design verändert?
Ich war zwar schon vor dem Studium ein kreativer Mensch, aber durch das Studium kann ich meine Kreativität nun lösungsorientiert einsetzen.
Gab es Momente, die Deine Sichtweise auf Design oder Deine beruflichen Ziele verändert haben?
Meistens sind Projekte innerhalb eines Studiums recht theoretisch. Durch die Arbeit mit Kunden ist mir jedoch aufgefallen, dass es auch wichtig ist, pragmatisch zu sein und Kompromisse einzugehen.
Welche Chancen siehst Du in der Verbindung von Theorie und Praxis, die das Studium an der FHD bietet?
Man prägt sich das Gelernte schnell ein, weil man es sofort anwendet. Und wenn man Fehler macht, helfen einem die Professoren, diese direkt zu korrigieren. Dadurch entwickelt man von vornherein keine fehlerhaften Gewohnheiten.
Wie würdest Du die Vorbereitung auf die Berufswelt während des Studiums bewerten?
Durch die Arbeit mit Kunden und unser Pflichtpraktikum haben wir einen sehr guten Einblick in das Berufsleben erhalten. Ich habe meinen Praktikumsplatz zum Beispiel beim Silicon Saxony e. V. gemacht, mit dem wir bei einem Semesterprojekt kooperiert haben. Nach dem Praktikum habe ich dort als Werkstudentin weitergearbeitet, Berufserfahrung gesammelt und Arbeiten erstellt, die ich für mein Portfolio nutzen kann.
Welche besonderen Ressourcen oder Einrichtungen der FHD hast Du während deines Studiums genutzt?
Am meisten habe ich im Computerpool gearbeitet. Die Studierenden bekommen einen Transponder, mit dem man auch außerhalb der Vorlesungszeiten in der Hochschule arbeiten kann. Das war vor allem für Gruppenarbeiten sehr praktisch.
Was macht das Grafikdesignstudium an der FHD aus deiner Sicht einzigartig im Vergleich zu anderen Programmen?
Der Studiengang zeichnet sich für mich durch seine kleinen Seminargruppen und die Vielzahl an Themenbereichen aus. Neben klassischen Grafikdesignthemen wie Typografie, Corporate Design und Webdesign hatten wir auch Bereiche wie Fotografie, künstlerisches Gestalten, 3D-Entwicklung und Illustration. In manchen Modulen kann man zudem ein Thema wählen, das einen besonders interessiert. Ich habe mich zum Beispiel mit 2D-Animation beschäftigt und an der Konzeption sowie dem Design einer Spiel-App für Kinder gearbeitet.
Was würdest Du angehenden Studierenden raten, um das Beste aus ihrem Studium an der FHD herauszuholen?
Nutzt jede Möglichkeit zum Lernen, die sich euch während des Studiums bietet, und scheut euch nie, Fragen zu stellen.
Wie würdest Du das kreative Umfeld an der FHD beschreiben?
Man kann seine Kreativität sehr frei ausleben und wird sowohl bei Hausarbeiten als auch bei der Bachelorarbeit dazu ermutigt, sich Themen zu widmen, die einen wirklich interessieren.