Mann mit Brille arbeitet am Laptop - ein berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule Dresden passt sich flexibel an dein Leben an.

Berufsbegleitend Studieren – Was bedeutet das?

Du möchtest studieren, aber deinen Job nicht aufgeben? Kein Problem – ein Studium muss nicht immer Vollzeit an der Uni bedeuten. Inzwischen bieten viele Hochschulen flexible Studienmodelle an, die sich gut mit dem Berufsalltag kombinieren lassen. Eines davon ist besonders beliebt: das berufsbegleitende Studium. 

Das Modell ermöglicht es dir, Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen. Was ein berufsbegleitendes Studium genau bedeutet, erfährst du in diesem Beitrag. Außerdem erfährst du, wie du an der FHD (Fachhochschule Dresden) passende Studienplätze findest, die zu deinem Lebensmodell passen.

Weitere Informationen findest du auf den Studiengangsseiten:

Bachelor-Studiengänge an der FHD

Was ist berufsbegleitend studieren?

Ein berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule Dresden richtet sich vor allem an Menschen, die bereits im Berufsleben stehen und neben dem Job akademisch durchstarten möchten. Es ist so aufgebaut, dass du tagsüber arbeitest und abends oder am Wochenende (zehn Wochenenden im Semester) studierst – oft auch digital. Diese Studienform ist besonders beliebt bei Berufstätigen, die sich weiterqualifizieren oder sich beruflich neu orientieren möchten, ohne auf ihr Einkommen zu verzichten. 

Auch wenn du einen Ausbildungsvertrag hast und schon erste Berufserfahrungen sammelst, kann ein berufsbegleitendes Studium eine attraktive Ergänzung sein – insbesondere, wenn dein Ausbildungsbetrieb das Studium unterstützt.  

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Typische Merkmale: 

  • Unterricht am Abend, am Wochenende oder online 
  • hohe Flexibilität bei der Zeiteinteilung 
  • häufig keine enge Anbindung an ein bestimmtes Unternehmen 
  • eigenverantwortliches Lernen steht im Vordergrund 

Für wen eignet sich das? 

Wenn du bereits einen Job oder Ausbildungsberuf hast und bereit bist, zusätzlich Zeit und Energie ins Studium zu investieren, ist diese Studienform ideal. Auch wenn du einen klaren Karriereweg vor Augen hast oder in deinem aktuellen Unternehmen aufsteigen möchtest, kann ein berufsbegleitendes Studium die richtige Wahl sein. 

Vorteile: 

  • finanzielle Unabhängigkeit durch eigenes Einkommen 
  • direkte Anwendung des Gelernten im Berufsalltag 
  • flexible Studiengestaltung 

Herausforderungen 

Ein großer Punkt ist die Zeit: Du brauchst Disziplin, ein gutes Zeitmanagement und idealerweise ein eigenes ruhiges Umfeld – zum Beispiel ein Arbeitszimmer, in dem du konzentriert lernen kannst. Auch die Doppelbelastung von Job und Studium darf man nicht unterschätzen. Gerade deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig umfassend zu informieren – denn eine durchdachte Studienwahl erleichtert dir den Einstieg erheblich. 

Damit ist auch klar, was mit dem Begriff „berufsbegleitendes Studium“ in seiner Bedeutung gemeint ist: ein Studienmodell, das sich bewusst an die Anforderungen des Berufsalltags anpasst – mit maximaler Flexibilität. Wer sich gut vorbereitet und die richtigen Infos einholt, hat beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienstart.

 

Vollzeit vs. berufsbegleitend

Begreifbar studieren: Berufsbegleitend studieren an der FHD

An der Fachhochschule Dresden (FHD) kannst du berufsbegleitend an nur zehn Wochenenden pro Semester studieren und so Theorie und Praxis ideal miteinander verbinden. Dieses Modell bietet dir die Chance, bereits während deiner Berufstätigkeit ein vollwertiges Hochschulstudium zu absolvieren – mit direktem Bezug zu deinem Berufsalltag. 

Die FHD ermöglicht dir ein flexibles Studium, das sich an deinen Zeitplan anpasst – ideal für Berufstätige und Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen. Besonders attraktiv: Du bleibst finanziell unabhängig, sammelst Berufserfahrung und sicherst dir gleichzeitig einen anerkannten Hochschulabschluss. 

Potenzielle Studiengänge im berufsbegleitenden Modell an der FHD: 

Egal für welchen Studiengang du dich entscheidest: Du profitierst von kleinen Studiengruppen, persönlicher Betreuung und modernen Lernformaten.

 

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Berufsbegleitend vs. berufsintegrierend – die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Beide Modelle haben ein gemeinsames Ziel: einen anerkannten Hochschulabschluss, ohne den klassischen Weg über ein Vollzeitstudium zu gehen. Doch im Detail unterscheiden sich das berufsbegleitende und das berufsintegrierte Studium deutlich – sowohl im Aufbau als auch im Alltag.

 

Kriterium 

Berufsbegleitend studieren 

Berufsintegriertes Studium

Zielgruppe

Berufstätige, Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen                    

Schulabgänger und Schulabgängerinnen, Auszubildende 

Praxisanteil

Parallel zur Berufstätigkeit 

fester Bestandteil durch Praxisphasen im Unternehmen 

Unternehmensbindung 

unabhängig vom Arbeitgeber 

fester Partnerbetrieb von Beginn an 

Zeitmodell 

flexibel, meist abends/Wochenende/online 

strukturierter Wechsel zwischen Hochschule & Betrieb 

Vergütung / Gehalt 

reguläres Gehalt aus dem Beruf 

Ausbildungsvergütung oder duales Gehalt 

Abschluss 

Hochschulstudium mit Bachelor oder Master 

Hochschulabschluss + evtl. berufliche Qualifikation 

 

Welches Modell passt zu dir? 

Wenn du bereits arbeitest und deine Karriere nebenbei weiterentwickeln möchtest, ist das berufsbegleitende Studium die richtige Wahl. Möchtest du hingegen Ausbildung und Studium kombinieren, finanziell abgesichert sein und schon früh Erfahrung in der Berufspraxis sammeln, bietet dir das berufsintegrierte Studium klare Vorteile. 

Beide Wege führen zum akademischen Ziel – dem Hochschulabschluss – aber mit unterschiedlichen Anforderungen und zeitlichen Strukturen. Wichtig ist: Dein Alltag, deine beruflichen Ziele und deine persönliche Lebenssituation sollten zum Modell passen.

Studium und Beruf unter einen Hut bringen: Tipps & Erfahrungswerte 

Egal ob berufsbegleitend oder ausbildungsintegrierend – ein Studium neben dem Beruf ist anspruchsvoll, aber machbar. Wichtig ist, dass du dich gut organisierst und dir klare Strukturen schaffst. Hier sind ein paar erprobte Tipps, die dir helfen können: 

1. Zeitmanagement ist alles 

Plane feste Zeiten fürs Lernen und baue Puffer für stressige Phasen ein. Tools wie digitale Kalender oder Lern-Apps können dir helfen, den Überblick zu behalten. Besonders beim berufsbegleitenden Studium ist Eigenverantwortung gefragt. 

2. Schaffe dir einen festen Lernort 

Ein eigenes Arbeitszimmer – oder zumindest eine ruhige Ecke – kann Wunder wirken. So kommst du schneller in den Lernmodus und kannst dich besser konzentrieren. 

3. Klare Kommunikation mit dem Arbeitgeber 

Gerade wenn du schon berufstätig bist, solltest du offen mit deinem Chef oder deiner Chefin über das Studium sprechen. Flexible Arbeitszeiten oder Unterstützung bei Prüfungen können den Alltag deutlich erleichtern. 

4. Finanzen im Blick behalten 

Je nach Modell können Studiengebühren anfallen – vor allem im berufsbegleitenden Studium. Beim berufsintegrierten oder ausbildungsintegrierenden Studium übernimmt oft der Arbeitgeber einen Teil der Kosten oder zahlt sogar ein Gehalt. Prüfe rechtzeitig, welche Fördermöglichkeiten es gibt. Einen Überblick über unsere Finanzierungsmöglichkeiten für das berufsbegleitende Studium an der FHD findest du hier

5. Zulassung: kein Stress mit dem NC 

Viele berufsbegleitende und duale Studiengänge haben keinen Numerus Clausus – das heißt, deine berufliche Erfahrung zählt oft mehr als dein Abi-Schnitt. Das macht den Einstieg für viele deutlich einfacher.

Fazit: Ausbildung oder Studium – oder beides?

Du musst dich nicht mehr zwingend zwischen einer Ausbildung oder einem Studium entscheiden – beides geht heute parallel. Ob du lieber berufsbegleitend studierst oder dich für ein berufsintegriertes Modell entscheidest, hängt von deiner Lebenssituation, deinen Zielen und deinem Lerntyp ab. 

Egal für welches Modell du dich entscheidest: Viele Wege führen zu einem anerkannten akademischen Abschluss – und eröffnen dir vielseitige Karrierechancen. Die FHD unterstützt dich mit flexiblen Studienformaten, persönlicher Betreuung und praxisnahen Studiengängen – damit dein Studium wirklich zu deinem Leben passt. 

Du hast noch offene Fragen? Jetzt beraten lassen und passenden Studiengang finden! 
Ob per Mail, Telefon oder im persönlichen Gespräch – unsere Studienberatung freut sich auf dich und hilft dir, den optimalen Einstieg ins Studium zu finden. 

 

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