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FHD-Rektorin Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm, Prorektor Prof. Dr.-Ing. Marius Brade, Prorektor Prof. Dr. Marco Richter

Wie lernen wir morgen? FHD startet Entwicklungsprozess für die Lehre der Zukunft

Welche Kompetenzen brauchen Absolventinnen und Absolventen in einer Arbeitswelt, die von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und ständigem Wandel geprägt ist, wie muss eine Hochschule heute lehren, damit Studierende morgen erfolgreich handeln und Verantwortung übernehmen können?

Diesen Fragen widmete sich der Dies Academicus 2026 der Fachhochschule Dresden. Unter dem Motto „Zukunft gestalten – Lehre weiterdenken“ kamen Studierende, Lehrende und Praxispartner zusammen, um gemeinsam Ideen für die Zukunft von Studium und Lehre an der FHD zu entwickeln.

Zum Auftakt stellte Prorektor, Prof. Dr. Marco Richter, den Strategieprozess FHD 2030 vor. Ziel ist es, die Fachhochschule Dresden als innovative und lernende Organisation weiterzuentwickeln, sowie gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Bildungs- und Arbeitswelt zu finden.

Neue Perspektiven auf die Kompetenzen von morgen lieferten anschließend Mag. jur. Werner Wutscher (New Venture Scouting, Wien), sowie Daniel Dietze (digitalwert® GmbH, Dresden). Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen standen die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Studium und Beruf, neue Anforderungen an Fach- und Führungskräfte sowie die Frage, welche Zukunftskompetenzen Hochschulabsolventinnen und -absolventen künftig benötigen.

Im zweiten Teil des Tages wurde die gesamte Hochschulgemeinschaft aktiv eingebunden. In den Fachbereichen diskutierten Studierende und Lehrende im Rahmen eines World Cafés zentrale Zukunftsfragen zu den Themen Lehre der Zukunft, Prüfen in Zeiten von KI sowie Berufsfähigkeit in einer Welt des Wandels. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt, diskutiert und zu gemeinsamen Handlungsfeldern zusammengeführt.

Die erarbeiteten Impulse bilden nun die Grundlage für einen hochschulweiten Entwicklungsprozess. Ziel ist, die besonderen Stärken der FHD, persönliche Betreuung, Praxisnähe, Innovationskraft und regionale Vernetzung, weiterzuentwickeln und mit den Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt zu verbinden. Daraus soll in den kommenden Monaten ein gemeinsames Verständnis von Lehre und Lernen an der FHD entstehen, das Orientierung für die zukünftige Ausrichtung der Hochschule gibt.

„Der Dies Academicus hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Innovationskraft in unserer Hochschulgemeinschaft steckt. Die gemeinsam entwickelten Ideen und Perspektiven bilden nun die Grundlage für einen Entwicklungsprozess, mit dem wir die Zukunft von Lehre und Lernen an der FHD aktiv gestalten werden“, sagt Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm, Rektorin der Fachhochschule Dresden.

Der Dies Academicus 2026 war mehr als ein Tag des Austauschs. Er markiert den Start eines gemeinsamen Prozesses, mit dem die Fachhochschule Dresden ihre Lehre konsequent weiterentwickelt – praxisnah, zukunftsorientiert und eng mit den Anforderungen von Gesellschaft, Wirtschaft und Region verbunden.

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