Die Anforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen verändern sich rasant. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und neue Versorgungsstrukturen verlangen nach gut ausgebildeten Fachkräften – und nach Hochschulen, die ihre Bildungsangebote kontinuierlich weiterentwickeln. Wie das gelingen kann, diskutierte eine Delegation des AWO Kreisverbandes Lausitz bei ihrem Besuch an der Fachhochschule Dresden (FHD).
Zu Gast waren Geschäftsführer Marcus Beier und Yves Tschentscher. Gemeinsam mit Prof. Dr. Katharina Schober, Dr. Kristina Barczik, Prof. Dr. Marius Brade sowie der Rektorin der FHD, Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm, tauschten sie sich über die Zukunft akademischer Bildung im Gesundheitsbereich aus.
Im Mittelpunkt standen hybride Studiengänge, flexible Weiterbildungsangebote und alternative Zugangswege zur Hochschule. Die Möglichkeit eines Studiums ohne Abitur eröffnet beruflich Qualifizierten neue Perspektiven und trägt dazu bei, dringend benötigte Fachkräfte für das Gesundheitswesen zu gewinnen und weiter zu qualifizieren.
Die Gespräche fanden bewusst in einem partizipativen Format statt. Gute Betreuungsrelationen, praxisnahe Lehre und der kontinuierliche Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis wurden als zentrale Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Ausbildung hervorgehoben. Ein Rundgang über den Campus bot zudem Gelegenheit, die Hochschule näher kennenzulernen.
„Hochschulen sind heute mehr denn je gefordert, sich gemeinsam mit der Gesellschaft weiterzuentwickeln“, betonte Rektorin Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm. „Wir müssen Bedarfe erkennen und unsere Bildungsangebote so gestalten, dass sie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen. Nur so können wir die Fachkräfte ausbilden, die unser Gesundheitswesen in Zukunft dringend braucht.“
