Der Studiengang Sozialpädagogik und -management der Fachhochschule Dresden (FHD) unternahm vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 eine fünftägige Studienreise nach Budapest. Unter dem Motto „Soziales Lernen in einer geteilten Stadt“ erhielten die Studierenden praxisnahe Einblicke in soziale Brennpunkte, Bildungseinrichtungen und Projekte, die im touristischen Alltag oft verborgen bleiben.
Internationale Kooperation für mehr Teilhabe
Die Exkursion fand im Rahmen des DAAD-Projekts „3hoch3“ statt und wurde in enger Zusammenarbeit mit der John Wesley Hochschule sowie der Jüdischen Universität Budapest organisiert. Ziel war es, den Studierenden die sozialen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen Ungarns näherzubringen und diese mit Aspekten internationaler Sozialer Arbeit zu verknüpfen.
Begegnungen mit sozialen Brennpunkten
Auf dem Programm standen Besuche in einem Obdachlosenzentrum, einem Hospiz für wohnungslose Menschen, einer Anlaufstelle für Kinder in einem Roma-Viertel sowie einem geschlossenen Mädchenheim im 13. Bezirk Budapests. Dabei wurden die Studierenden mit Themen wie Armut, Ausgrenzung, Menschenhandel und gesellschaftlicher Teilhabe konfrontiert.
Besonders eindrucksvoll waren die Gespräche mit engagierten Fachkräften wie Laura Botos (Kinderhilfsprojekt in Roma-Bezirken) oder Erzsébet Hatvani (Rektorin des Mädchenheims). Diese Begegnungen machten deutlich, wie wichtig es ist, trotz schwieriger Rahmenbedingungen innovative Wege in der Sozialpädagogik zu gehen.
Stimmen der Teilnehmenden
Die Erfahrungen hinterließen bleibenden Eindruck bei den Studierenden:
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„Diese Reise hat meinen Blick geschärft – für soziale Ungleichheiten, aber vor allem für das, was möglich ist, wenn Menschen nicht aufgeben.“ (Lisa Wunderlich, SPM24)
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„Die Studienreise nach Budapest stellte für mich eine besonders bereichernde Gelegenheit dar, die Inhalte meines sozialpädagogischen Studiums über die theoretische Ebene hinaus in einem internationalen und praxisnahen Kontext zu erleben.“ (Theresa Georgi, SPM24)
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„Die Begegnungen mit engagierten Menschen vor Ort haben uns gezeigt, dass Soziale Arbeit immer auch bedeutet, Grenzen zu überschreiten.“ (Prof. Dr. Alexandra Geisler, FHD)









