Die Fachhochschule Dresden freut sich, dass Kinga Nagy, Absolventin des Studiengangs Digital Media Design (ehemals Medieninformatik & Mediendesign), für den diesjährigen Kurt-Denzer-Preis in der Kategorie Dokumentarfilm nominiert wurde. Die Nominierung würdigt ihre herausragende Arbeit, die sich kreativ mit Natur- und Schutzthemen auseinandersetzt.
Ein Film über Trischen – Kreativität trotz Distanz
Für ihre Bachelorarbeit wählte Kinga Nagy ein Thema, das durch das Betretungsverbot der Insel Trischen besondere Herausforderungen bot: „Das Betretungsverbot der Insel hat mich letztendlich zu meinem Thema geführt, da es viele unzugängliche Themen gibt, bei denen das Filmemachen ein gewisses Maß an Kreativität und ‚Um-die-Ecke-Denken‘ erfordert.“
Trischen, eine kleine Insel im schleswig-holsteinischen Wattenmeer etwa 20 Kilometer vor Büsum, steht unter strengem Naturschutz. Zwischen März und Oktober wird sie zu einem zentralen Lebensraum für Zehntausende von Vögeln. Der Film nähert sich der Insel aus der Distanz – durch Beobachtungen, Archivmaterial, Gespräche und künstlerische Ansätze. Er erzählt von der einzigartigen Natur, dem Schutz der Insel und den Menschen, die mit Trischen verbunden sind.
Kreative Arbeit und künstlerischer Ansatz
Die Nominierung beim Kurt-Denzer-Preis würdigt nicht nur die filmische Umsetzung, sondern auch die Fähigkeit, unzugängliche Themen in ein kreatives Format zu übertragen. Kinga Nagy zeigt, wie Dokumentarfilm und künstlerisches Erzählen auch ohne direkten Zugang zu einem Ort intensive Einblicke ermöglichen können.









