
Thema der Bachelorarbeit:
Vom Weinprodukt zum Eventerlebnis – Messung der Erlebnisqualität sächsischer Weintourismus-Events mit dem KANO-Modell

Herzlichen Glückwunsch zu deiner erfolgreichen Bachelorarbeit. Erzähl bitte kurz, worum es in deiner Arbeit ging und warum du dich für dieses Thema entschieden hast.
Das Thema meiner Bachelorarbeit war „Vom Weinprodukt zum Eventerlebnis – Messung der Erlebnisqualität sächsischer Weintourismus-Events mit dem KANO-Modell“. Ich habe untersucht, welche Erlebnisfaktoren bei Wein-Events für die Zufriedenheit der Gäste entscheidend sind und welche Faktoren vorausgesetzt werden, Zufriedenheit steigern oder besondere Begeisterung auslösen.
Für das Thema habe ich mich entschieden, weil ich bereits im Laufe meines Studiums verschiedene Berührungspunkte mit dem Thema Weintourismus hatte. Da ich den Bereich sehr spannend fand, wollte ich mich im Rahmen meiner Bachelorarbeit noch einmal intensiver damit auseinandersetzen und das Thema weiter vertiefen.
Wo geht es für dich nach dem Studium beruflich weiter? Welcher Aspekt an deinem zukünftigen Job begeistert dich am meisten?
Aktuell habe ich noch keinen ganz konkreten Plan, wie es für mich nach dem Studium weitergeht. Ich bin aber gerade intensiv auf Jobsuche und habe auch schon die ein oder andere interessante Möglichkeit in Aussicht. Dabei suche ich vor allem in Hamburg, da ich gerne wieder etwas näher an meine Heimat ziehen möchte.
Beruflich möchte ich auf jeden Fall im Eventmanagement bleiben und kann mir besonders gut vorstellen, im Bereich Business Events und Messen zu arbeiten. Am Eventmanagement begeistert mich vor allem die Abwechslung. Kein Projekt und kein Event ist wie das andere und man hat mit ganz unterschiedlichen Menschen und Aufgaben zu tun. Ich mag besonders die Kombination aus Organisation und Kreativität und finde es schön, gemeinsam im Team etwas auf die Beine zu stellen, das am Ende auch wirklich stattfindet und erlebbar wird.
Tatsächlich entspricht das ziemlich genau der Vorstellung, mit der ich damals in mein Studium gestartet bin. Für mich stand schon früh fest, dass ich später gerne im Bereich Messen und Business Events arbeiten möchte, und mit diesem Wunsch bin ich auch in das Studium gegangen. Durch die verschiedenen Lehrveranstaltungen und Einblicke während des Studiums, aber vor allem auch durch mein Praktikum, hat sich dieser Wunsch für mich noch einmal bestätigt. Ich konnte dadurch einen viel besseren Eindruck davon bekommen, wie die Arbeit in diesem Bereich tatsächlich aussieht, und habe gemerkt, dass ich mir genau das auch langfristig für meine berufliche Zukunft vorstellen kann.
Welche Erwartungen hattest du an das Studium und wurden sie erfüllt?
Von meinem Studium habe ich mir vor allem erhofft, eine gute fachliche Grundlage für meinen späteren Beruf zu bekommen und gleichzeitig möglichst viele Einblicke in die Praxis zu erhalten. Mir war wichtig, nicht nur theoretisches Wissen zu erlernen, sondern auch zu verstehen, wie dieses später im Berufsalltag tatsächlich angewendet wird.
Besonders wertvoll fand ich deshalb den starken Praxisbezug während des Studiums. Durch verschiedene Projekte, Exkursionen und die Erfahrungen der Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis konnte man viele realitätsnahe Einblicke gewinnen und das Gelernte direkt mit konkreten Beispielen verknüpfen. Dadurch habe ich das Gefühl, sowohl fachlich als auch praktisch eine gute Grundlage für meinen Berufseinstieg mitgenommen zu haben.
Was sollte man für ein Studium in dieser Richtung deiner Meinung nach mitbringen?
Ich denke, für ein Studium im Bereich Tourismus- und Eventmanagement sollte man vor allem Offenheit, Kommunikationsfreude und Organisationstalent mitbringen. Man arbeitet viel mit anderen Menschen zusammen und entwickelt gemeinsam Ideen und Projekte, weshalb Teamfähigkeit auf jeden Fall eine wichtige Rolle spielt. Gleichzeitig sollte man Spaß daran haben, kreativ zu denken, Dinge zu planen und auch mal selbst die Initiative zu ergreifen.
Was ist die wertvollste Erfahrung aus deiner Zeit als Studentin?
Die wertvollste Erfahrung während meines Studiums war für mich ganz klar mein Auslandssemester in Buenos Aires. Für mehrere Monate in einem anderen Land zu leben und zu studieren, eine neue Kultur kennenzulernen und dabei Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern zu treffen, war eine unglaubliche Erfahrung. Gerade auch persönlich habe ich aus dieser Zeit sehr viel mitgenommen. In einer komplett neuen Umgebung auf sich selbst gestellt zu sein, sich dort einen Alltag aufzubauen und immer wieder mit neuen Situationen konfrontiert zu werden, hat mich selbstständiger und offener gemacht. Gleichzeitig sind in dieser Zeit viele besondere Erlebnisse, Erinnerungen und Freundschaften entstanden. Deshalb ist mein Auslandssemester definitiv eine Erfahrung, die ich immer mit meinem Studium verbinden und nicht missen möchte.
Was hat dir am meisten Spaß gemacht – welche Momente sind dir im Gedächtnis geblieben?
Am meisten Spaß gemacht haben mir während des Studiums vor allem die vielen verschiedenen Exkursionen und Praxisprojekte. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Exkursion nach Radebeul mit Frau Laatsch. Dort haben wir uns unter anderem mit den Themen Wein und Weintourismus beschäftigt. Das Thema ist mir danach im Gedächtnis geblieben und hat letztendlich mit dazu beigetragen, dass ich mich später dazu entschieden habe, den Weintourismus in meiner Bachelorarbeit zu vertiefen.
Aber auch die Club-Tour durch Dresden mit Anika ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Die hat nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern uns auch die Möglichkeit gegeben, verschiedene Locations kennenzulernen und Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen. Genau solche praktischen Erfahrungen haben das Studium für mich besonders abwechslungsreich gemacht und gehören definitiv zu den Dingen, an die ich mich gerne zurückerinnere.