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Von links: Thomas Horn, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, Rektorin Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm und Dr. Uwe Lienig auf der Dachterrasse der FHD

Wissenschaftliche Impulse für die Hochschulentwicklung

Rektorin der Fachhochschule Dresden veröffentlicht drei Beiträge im Standardwerk „Warnsignal Klima: Die Landwirtschaft“

Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse beitragen, die Lehre von morgen zu gestalten? Die Fachhochschule Dresden (FHD) versteht sich als Hochschule, die Wissenschaft, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.

Ein aktuelles Beispiel dafür liefert ihre Rektorin Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm mit drei Beiträgen im neu erschienenen Standardwerk „Warnsignal Klima: Die Landwirtschaft“.

Die Beiträge befassen sich mit den großen Transformationsfragen unserer Zeit: Wie können Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft nachhaltiger gestaltet werden? Welche Rolle spielen gesunde Böden, intakte Gewässer und resiliente Ökosysteme? Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft überführen?

Einer der Schwerpunkte liegt auf der regenerativen Landwirtschaft. Sie geht über den klassischen Nachhaltigkeitsgedanken hinaus und verfolgt das Ziel, Böden, Ökosysteme und natürliche Stoffkreisläufe aktiv zu regenerieren. Regeneration bedeutet dabei nicht nur Umweltschutz, sondern auch wirtschaftliche Resilienz, systemisches Denken und langfristige Zukunftsfähigkeit. Themen, die zunehmend auch Unternehmen, Politik und Bildung prägen.

Ein weiterer Beitrag zeigt die engen Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Gewässerschutz. Hitzewellen, Starkregen und Trockenperioden verändern Seen und Flüsse oftmals früher, als Veränderungen in der Landschaft sichtbar werden. Gewässer sind deshalb wichtige Frühwarnsysteme des Klimawandels.

„Nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn wir ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge gemeinsam betrachten. Genau dieses systemische Denken brauchen wir auch in der Hochschullehre.“ – Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm

Ein dritter Beitrag richtet den Blick nach Nepal und verdeutlicht, wie eng Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Klimawandel weltweit miteinander verbunden sind. Gemeinsam zeigen diese drei Beiträge, dass die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nur interdisziplinär verstanden und gelöst werden können.

Forschung als Impuls für innovative Lehre

Die Fachhochschule Dresden versteht wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage einer modernen Hochschulbildung. Internationale Forschungserfahrungen fließen gezielt in Studium und Lehre ein und stärken den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die regenerative Landwirtschaft steht beispielhaft für die Herausforderungen unserer Zeit: Sie verbindet ökologische, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Fragestellungen. Genau diese systemische Perspektive prägt auch die Lehre an der Fachhochschule Dresden. Studierende sollen lernen, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Disziplinen zu verknüpfen und tragfähige Lösungen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln.

Mit ihrene vier Fachbereichen Betriebswirtschaft, Design, Pflege und Soziales fördert die Fachhochschule Dresden interdisziplinäres Denken und zukunftsorientiertes Handeln. Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung werden dabei fachübergreifend vermittelt und in praxisnahen Projekten umgesetzt.

„Unser Anspruch an der Fachhochschule Dresden ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in Bildung, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung zu übersetzen. Wir möchten unsere Studierenden befähigen, Zukunft aktiv mitzugestalten – mit Fachwissen, systemischem Denken und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.“ – Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm

So verbindet die Fachhochschule Dresden wissenschaftliche Exzellenz mit innovativer Lehre und bereitet ihre Studierenden darauf vor, die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Über das Buch

„Warnsignal Klima: Die Landwirtschaft“ ist der aktuelle Band der renommierten Buchreihe „Warnsignal Klima“, die in Kooperation mit GEO erscheint. Das Werk bündelt Beiträge führender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Landwirtschaft, Böden, Wasser und Ernährungssysteme.

Nach Einschätzung des Herausgebers Dr. José L. Lozán schließt der Band eine wissenschaftliche Lücke, indem er diese Themen erstmals in einem kompakten wissenschaftlichen Gesamtwerk zusammenführt.

Dr. habil. Heike Zimmermann-Timm ist mit drei Beiträgen vertreten:

  • Gewässerschutz im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Klimawandel
  • Ökonomische und ökologische Auswirkungen einer regenerativen Landwirtschaft
  • Nepals Landwirtschaft zwischen Tradition und Wandel

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