
Manja Unger-Büttner
Kontakt
Campus Straßburger Platz | Raum 415
Tel +49 351 4445-465
m.unger-buettner@fh-dresden.eu

Mit dem Master-Studiengang Creative Direction wollte Jule ihren Blick über das klassische Grafikdesign hinaus erweitern: Die Themen Führung, Teamarbeit und kreative Prozesse begeisterten sie im Master. Besonders prägend in ihrem Studium waren die Begegnungen mit Menschen, die ganz andere Erfahrungen und Kompetenzen mitbrachten und dadurch neue Denkweisen eröffneten. Im Interview berichtet Jule über ihr Masterstudium und die Momente, die ihr im Gedächtnis geblieben sind.
Welche Erwartungen hattest du an das Studium und wurden sie erfüllt?
„Den Master in Creative Direction habe ich vor allem gemacht, weil ich mich nach meinem Grafikdesign-Studium breiter aufstellen und neue Perspektiven kennenlernen wollte. Design umfasst mittlerweile so viel mehr als die reine Gestaltung und entsprechend vielfältig sind auch die Anforderungen im Berufsleben.
Besonders hilfreich fand ich deshalb Seminare, die über klassische Designthemen hinausgingen – zum Beispiel zu Führung, Teamarbeit oder Gruppendynamiken. Das war für mich neu und hat mir noch einmal eine ganz andere Perspektive darauf gegeben, was Creative Direction eigentlich bedeutet.“
Was ist die wertvollste Erfahrung aus deiner Zeit als Studentin?
„Für mich war eine der wertvollsten Erfahrungen, zu merken, wie viel man voneinander lernen kann. Gerade in den studiengangsübergreifenden Seminaren hatte jeder ganz andere Stärken: Ich konnte beispielsweise bei gestalterischen Fragen unterstützen und habe dafür von anderen viel über neue Technologien, KI oder digitale Tools gelernt. Dieser gegenseitige Austausch hat mir gezeigt, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven für kreative Arbeit sein können.“

Was hat dir am meisten Spaß gemacht – welche Momente sind dir im Gedächtnis geblieben?
„Am meisten Spaß gemacht haben mir die Projekte, bei denen wir viel Freiheit hatten und unsere eigenen Ideen wirklich ausarbeiten konnten. Die Dozenten und Professoren haben uns dabei – auch bei größeren Projekten und der Masterarbeit – viel Freiraum gelassen. Mir persönlich hat das sehr gefallen, weil man dadurch wirklich die Möglichkeit hatte, sich auszuprobieren und die eigene Richtung zu finden.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir aber auch die vielen kleinen Dinge drumherum: Workshops, Ausflüge oder einfach Gespräche mit Kommilitonen und Lehrenden, aus denen man oft noch einmal ganz neue Ideen oder Perspektiven mitgenommen hat.“

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