
Thema der Bachelorarbeit:
Wahrnehmung von Sportmarken auf Social Media und Entwicklung einer eigenen Sportmarke "MOA"

Herzlichen Glückwunsch zu deiner erfolgreichen Masterarbeit. Erzähl bitte kurz, worum es in deiner Arbeit ging und warum du dich für dieses Thema entschieden hast.
In meiner Masterarbeit habe ich untersucht, wie Sportmarken über Social Media kommunizieren und welchen Einfluss dabei Themen wie Körperbilder, Leistungsdruck und Identifikation haben. Dabei hat sich gezeigt, dass sich viele Menschen eine realistischere und emotionalere Sportkommunikation wünschen. Auf dieser Grundlage habe ich die Sportmarke MOA entwickelt, die Bewegung stärker mit Wohlbefinden, Spaß und persönlicher Entwicklung verbindet. Für das Thema habe ich mich entschieden, weil mich Sport und Markenkommunikation persönlich interessieren und ich spannend finde, welchen Einfluss visuelle Kommunikation darauf hat, wie wir Sport und auch uns selbst wahrnehmen.
Wo geht es für dich nach dem Studium beruflich weiter? Welcher Aspekt an deinem zukünftigen Job begeistert dich am meisten?
Das ist ehrlich gesagt noch etwas offen – und ich bin es auch :) Am liebsten würde ich noch einmal die Chance nutzen, für einen Job oder ein Praktikum in eine andere Stadt oder vielleicht sogar ins Ausland zu gehen.
Neben meinem Studium habe ich viel gearbeitet und dadurch unterschiedliche Bereiche kennenlernen können. Am meisten hat mir in den letzten Jahren Social Media gefallen. Ich liebe es, wenn ich Projekte von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung begleiten kann und die Möglichkeit habe, mich richtig in ein Thema reinzufuchsen.
Hast du dir am Anfang des Studiums eine solche Wunschtätigkeit vorgestellt?
Ehrlich gesagt nein. Am Anfang habe ich bei meinem späteren Beruf noch viel stärker an klassisches Grafikdesign gedacht. Im Studium habe ich aber gemerkt, dass mich vor allem das große Ganze interessiert: Ideen und Konzepte zu entwickeln, Geschichten zu erzählen und Gestaltung nicht nur schön, sondern auch strategisch einzusetzen. Meine Vorstellung davon, was ich später einmal machen möchte, hat sich dadurch definitiv verändert.
Welche Erwartungen hattest du an das Studium und wurden sie erfüllt?
Den Master in Creative Direction habe ich vor allem gemacht, weil ich mich nach meinem Grafikdesign-Studium breiter aufstellen und neue Perspektiven kennenlernen wollte. Design umfasst mittlerweile so viel mehr als die reine Gestaltung und entsprechend vielfältig sind auch die Anforderungen im Berufsleben.
Besonders hilfreich fand ich deshalb Seminare, die über klassische Designthemen hinausgingen – zum Beispiel zu Führung, Teamarbeit oder Gruppendynamiken. Das war für mich neu und hat mir noch einmal eine ganz andere Perspektive darauf gegeben, was Creative Direction eigentlich bedeutet.
Was sollte man für ein Studium in dieser Richtung deiner Meinung nach mitbringen?
Vor allem Offenheit, Neugier und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Themen und Menschen einzulassen. Einen klassischen Design-Hintergrund braucht man dafür gar nicht unbedingt. Bei uns kamen Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen und gerade dieser Mix war sehr spannend, weil jeder andere Erfahrungen und Perspektiven mitgebracht hat.
Was ist die wertvollste Erfahrung aus deiner Zeit als Studentin?
Für mich war eine der wertvollsten Erfahrungen, zu merken, wie viel man voneinander lernen kann. Gerade in den studiengangsübergreifenden Seminaren hatte jeder ganz andere Stärken: Ich konnte beispielsweise bei gestalterischen Fragen unterstützen und habe dafür von anderen viel über neue Technologien, KI oder digitale Tools gelernt. Dieser gegenseitige Austausch hat mir gezeigt, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven für kreative Arbeit sein können.
Was hat dir am meisten Spaß gemacht – welche Momente sind dir im Gedächtnis geblieben?
Am meisten Spaß gemacht haben mir die Projekte, bei denen wir viel Freiheit hatten und unsere eigenen Ideen wirklich ausarbeiten konnten. Die Dozenten und Professoren haben uns dabei – auch bei größeren Projekten und der Masterarbeit – viel Freiraum gelassen. Mir persönlich hat das sehr gefallen, weil man dadurch wirklich die Möglichkeit hatte, sich auszuprobieren und die eigene Richtung zu finden.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir aber auch die vielen kleinen Dinge drumherum: Workshops, Ausflüge oder einfach Gespräche mit Kommilitonen und Lehrenden, aus denen man oft noch einmal ganz neue Ideen oder Perspektiven mitgenommen hat.