
Leiterin International Office
Paola Yaconis
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Campus Straßburger Platz | Raum 120
Tel +49 351 44 45-417
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Miriam aus dem Master-Studiengang Creative Direction hat ein Semester an der King Mongkut's University of Technology Thonburi (KMUTT) an der Fakultät für Design und Architektur in Thailand verbracht. Durch ihr Engagement konnte die KMUTT als neue Partnerhochschule für die FHD gewonnen werden – und eröffnet damit auch anderen Studierenden die Möglichkeit, internationale Erfahrungen an dieser renommierten Universität zu sammeln.
Einen persönlichen Einblick in ihr Auslandssemester gibt Miriam in ihrem Erfahrungsbericht.
Im Juli bin ich nach Thailand gereist und hatte dadurch eine intensive Einstiegsphase in mein neues Umfeld. Während der Buddy- und Orientation-Week lernte ich sowohl meine Buddies als auch die anderen internationalen und Exchange-Studierenden kennen. Zudem nahm ich an einer mehrtägigen Cultural-Tour nach Kanchanaburi teil, bei der wir uns gegenseitig besser kennenlernen konnten und einen umfassenden Einblick in das studentische Leben an der KMUTT erhielten. In dieser Zeit stellte ich meinen Stundenplan zusammen, traf meine Professoren, erkundete den Campus und begann meinen Thai-Sprachkurs.
Im August startete das reguläre Semester. Ich nahm wöchentlich an meinen Seminaren teil und konzentrierte mich zunächst darauf, einen ruhigen und strukturierten Studienalltag aufzubauen.
Gleichzeitig nutzte ich die freie Zeit außerhalb der Universität, um Bangkok intensiver kennenzulernen: Ich habe Sightseeing gemacht, mich in der Stadt orientiert und angefangen, erste Freundschaften innerhalb der Uni zu knüpfen.
Im September fühlte ich mich endgültig im Studium angekommen. Durch zahlreiche Gruppenarbeiten konnte ich meine Kontakte weiter vertiefen und eine feste Freundesgruppe aufbauen. Ein zentrales Projekt war ein interdisziplinäres Open-Studio-Seminar zu den Kanälen Bangkoks. Dazu unternahmen wir einen Fieldtrip zu mehreren Khlong-Abschnitten, analysierten vor Ort die Wasserqualität und arbeiteten gemeinsam mit einem Team aus den USA an einem Beitrag für die Bangkok Design Week. Durch diese praktischen Einblicke lernte ich die Stadt und ihre Herausforderungen noch besser kennen.
Der Oktober verlief insgesamt etwas ruhiger, da aufgrund des Todes der Königsmutter verschiedene Aktivitäten pausierten. Dennoch arbeiteten wir weiter an unseren Projekten, die alle gute Fortschritte machten. Ich nutzte die ruhigere Phase, um meinen Alltag in Bangkok weiter zu festigen, mehr Zeit mit meinen neu gewonnenen Freunden zu verbringen und mich in der Stadt weiter einzuleben.
Im November reiste ich nach Chiang Mai, um am traditionellen Lichterfest teilzunehmen und die kulturellen Feierlichkeiten rund um Loy Krathong und Yee Peng zu erleben. Gleichzeitig begann an der Universität die heiße Phase des Semesters: Wir schlossen unser Open-Studio-Projekt ab, bereiteten Präsentationen vor und starteten in die Prüfungszeit. Durch den höheren Arbeitsaufwand war es nie langweilig und die Zeit verging oft viel zu schnell.
Im Dezember konnte ich bereits zwei meiner Kurse erfolgreich abschließen, während die verbleibenden Prüfungen in den folgenden Tagen stattfinden. Nach der Abgabe der letzten Seminarleistungen starte ich in die Semesterferien. Für diese Zeit plane ich, Freunde außerhalb Bangkoks zu besuchen, wie ich es bereits vor Semesterbeginn im August getan habe. In einer kleineren Provinz etwa drei Stunden von Bangkok entfernt werde ich erneut an einer lokalen Schule aushelfen und zeitweise als Englischlehrerin einspringen. Außerdem werde ich gemeinsam mit meiner Familie weitere Teile Thailands bereisen und das Land noch besser kennenlernen.

Paola Yaconis
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