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Cora aus dem Master-Studiengang Design bei ihrem Auslandssemester in Taipeh, Taiwan.

Coras Auslandssemester in Taiwan

Cora hat während ihres Masterstudiums an der Fakultät Design ein Auslandssemester in Taiwan verbracht. Ihr großes Interesse an technologischer Entwicklung und XR-Anwendungen sowie ihre Faszination für das Land zogen sie an die National Taipei University of Technology, die renommierteste Universität Taiwans. Dank Cora gehört diese nun auch offiziell zu unseren Partneruniversitäten. Zudem erhielt sie für einen Teil der Reisekosten ein PROMOS-Stipendium von der Fachhochschule Dresden. Mehr über Coras spannende Zeit in Taiwan erfährst du im Interview.

Warum hast du dich für Taiwan entschieden?

Ich war mit der Sprache bereits etwas vertraut und Taiwan gilt als Innovationshochburg, was sehr gut zu meinem Studiengang passt. Außerdem war ich zuvor schon öfter in Asien unterwegs und Taiwan hat mich dabei besonders interessiert. Mich hat die Kombination aus technologischer Entwicklung, kultureller Vielfalt und spannenden Reisemöglichkeiten sehr angesprochen.

Wie hast du dein Auslandssemester finanziert?

Ich habe ein PROMOS-Stipendium von meiner Hochschule erhalten. Zusätzlich habe ich mein Auslandssemester durch eigene Ersparnisse sowie durch die Unterstützung meiner Eltern finanziert.

Wo hast du gewohnt?

Ich habe in einer WG im Stadtzentrum von Taipei gewohnt. Die Lage war wirklich toll, allerdings war das Zimmer eher klein. Ich hatte eine kleine Küchenzeile im Zimmer, während Bad und Waschmöglichkeiten mit den Mitbewohnern geteilt wurden.

Wie lief die Organisation deines Auslandsaufenthalts ab?

Ich wusste früh, dass ich gerne nach Taiwan möchte. Da ich gezielt an einer Universität mit VR-Bezug studieren wollte, habe ich recherchiert und bin auf die Taipei Tech gestoßen. Anschließend habe ich Paola gefragt, ob eine Partnerschaft möglich wäre. Obwohl keine offizielle Kooperation zustande kam, wurde ich von der Taipei Tech trotzdem aufgenommen.

Einige Monate vor Semesterbeginn gab es eine Online-Informationsveranstaltung für Austauschstudierende, in der viele organisatorische Fragen geklärt wurden. Zudem wurde eine Gruppe erstellt, in der Studierende aus vorherigen Semestern ihre Wohnungen angeboten haben – darüber habe ich auch meine WG gefunden. Vor Ort gab es außerdem sogenannte Student Buddies, also lokale Studierende, die bei Fragen und beim Ankommen unterstützt haben. Alles Weitere hat sich dann mit der Zeit ganz natürlich ergeben.

Was waren deine Highlights in Taiwan?

Taipei als Stadt war für mich ein großes Highlight. Man kann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von etwa 30 Minuten von der Innenstadt in die Natur fahren oder ist in ungefähr einer Stunde am Meer – und das alles, obwohl man sich in einer Millionenstadt befindet.

Ein weiteres Highlight war ein Roadtrip mit einer Freundin rund um die ganze Insel. Außerdem war die Nähe zu anderen asiatischen Ländern ideal zum Reisen. Und nicht zuletzt: das günstige und leckere Essen – in Taiwan ist es oft sogar billiger, essen zu gehen, als selbst zu kochen.

Würdest du auch anderen Studierenden empfehlen, während des Studiums ins Ausland zu gehen?

Ja, auf jeden Fall. Viele haben im Vorfeld Respekt davor, aber vor Ort merkt man schnell, dass man Teil einer Gruppe ist, der es ähnlich geht. Selbst wenn Probleme auftreten, findet man gemeinsam Lösungen. Ein Auslandsaufenthalt ist eine große Chance für die persönliche Entwicklung und hilft dabei, neue Perspektiven zu gewinnen.

Hast du Tipps für Studierende, die ihr Auslandssemester oder Auslandspraktikum noch planen?

Seid mutig und informiert euch frühzeitig. Auch wenn zwischen Hochschulen noch keine offizielle Partnerschaft besteht, lohnt es sich oft trotzdem, sich direkt zu bewerben. Viele Wege entstehen erst, wenn man sie ausprobiert.

Wie würdest du deine Auslandserfahrung im Hinblick auf deine berufliche Zukunft beschreiben?

Das Auslandssemester hat mich fachlich und persönlich sehr geprägt. Ich konnte mein Wissen im XR-Bereich aus einer internationalen Perspektive erweitern, neue Technologien kennenlernen und wichtige Kontakte knüpfen. Gleichzeitig habe ich gelernt, selbstständiger zu arbeiten, mich schnell in neuen Umgebungen zurechtzufinden und interkulturell zu kommunizieren. Diese Erfahrungen geben mir mehr Sicherheit für meinen Berufseinstieg und sind besonders wertvoll für internationale Projekte und Teams.

Wie würdest du dein Auslandssemester in drei Worten zusammenfassen?

Wunderschön – inspirierend – unvergesslich.

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