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Frida und Sophia in Kroatien: Auslandssemester im Studiengang Tourismus & Event Management an der Fachhochschule Dresden.

Fridas & Sophias Auslandssemester in Split

Frida und Sophia aus dem Studiengang Tourismus & Event Management haben sich bewusst dafür entschieden, ihr Semester in Kroatien gemeinsam zu verbringen. Was als pragmatische Entscheidung begann, wurde zu einer Erfahrung, die ihre Freundschaft, die zu Beginn des Studiums an der FHD entstand, wachsen ließ.

Mehr dazu liest du im Interview mit den beiden Studentinnen.

Habt ihr euch im Studium kennengelernt?

Ja, das haben wir. Tatsächlich im ersten Semester direkt am Kennenlerntag.

Wie ist die Idee entstanden, euer Auslandssemester in Split zusammen zu verbringen?

Ursprünglich wollten wir unser Auslandssemester getrennt voneinander absolvieren, um jeweils eigene Erfahrungen zu sammeln. Im Gespräch haben wir dann jedoch festgestellt, dass uns die gleichen Orte interessieren. Auch der finanzielle Aspekt spielte eine Rolle – gemeinsam war vieles einfacher zu stemmen. So entstand die Idee, das Semester doch zusammen zu verbringen.

Warum Split?

Also ganz unromantisch eigentlich der finanzielle Aspekt. Spanien hat uns zum Beispiel auch sehr interessiert, aber bei genauerem Vergleich der Lebenshaltungskosten sind wir schließlich beide bei Split gelandet. Zudem bot die Universität ein sehr passendes Vorlesungsangebot in unserem Interessensbereich. Und die Altstadt von Split ist natürlich absolut sehenswert.

Wie habt ihr die Planung gestaltet?

Zunächst ist es wichtig, frühzeitig Kontakt mit dem International Office aufzunehmen. Besonders hilfreich war für uns der Erfahrungsbericht einer Studentin, die bereits in Split war. Ihre Tipps haben uns sehr unterstützt.

Danach folgte der organisatorische Teil: Erasmus beantragen, Auslands-BAföG klären, Kurse wählen und schließlich eine Wohnung suchen. Die Kurswahl war dabei schon deutlich angenehmer als der Papierkram. Eine passende Wohnung haben wir relativ schnell gefunden – zentral gelegen, mit zwei Schlafzimmern und sogar zwei Bädern. Damit waren wir sehr zufrieden.

Wie habt ihr euer Auslandssemester finanziert?

Die Finanzierung ist natürlich individuell unterschiedlich. Bei uns setzte sie sich aus Erasmus-Förderung, Auslands-BAföG, Kindergeld, eigenen Ersparnissen und teilweise familiärer Unterstützung zusammen. Vor Ort zu arbeiten, ist in Kroatien nicht so einfach wie in Deutschland, da es keine vergleichbaren Minijob-Modelle gibt und viele organisatorische Hürden bestehen. Deshalb war eine Nebentätigkeit für uns keine realistische Option.

Wie sah eine typische Woche für euch aus?

Da wir beide routinierte Menschen sind, haben wir in den fünf Monaten in Split versucht, eine gewisse Struktur beizubehalten und gleichzeitig bewusst Neues zu erleben.

Im Vergleich zu Dresden hatten wir weniger Vorlesungen, da der Fokus stärker auf der Auslandserfahrung lag. Unter der Woche war unser Alltag daher eher entspannt. Wir haben viel unternommen, Ausflüge gemacht, Kroatien entdeckt, Freundschaften geschlossen und uns bewusst aus unserer Komfortzone herausbewegt.

Gab es Momente, in denen ihr froh wart, euch gegenseitig zu haben?

Definitiv. Ich glaube, das war sogar schon wie ein kleines Geschenk. Gerade am Anfang, wenn alles neu ist und man Familie und Freunde vermisst, war es sehr schön, sich gegenseitig zu haben. Auch in schwierigeren Momenten konnten wir uns unterstützen.

Was waren eure Highlights?

Ein besonderes Highlight war unser selbstorganisierter Winterball im Modul Eventmanagement, der am letzten Wochenende unseres Semesters stattfand und gleichzeitig eine Art Abschied war.

Unvergesslich bleiben auch unsere Wochenendausflüge, etwa nach Dubrovnik, gemeinsame Partynächte mit unseren neuen Freunden und ein sehr persönliches Andenken: ein gemeinsames Tattoo zur Erinnerung an diese Zeit.

Wie würdet ihr eure Auslandserfahrung im Hinblick auf eure berufliche Zukunft beschreiben?

Wir sind auf jeden Fall aus unserer Komfortzone herausgetreten – das wird uns auch beruflich weiterhelfen. Besonders auf sprachlicher Ebene haben wir viel Sicherheit gewonnen und Hemmschwellen abgebaut. Insgesamt sind wir offener und mutiger geworden – auch darin, Dinge alleine anzugehen und neue Wege zu gehen.

Wenn ihr eure Auslandserfahrung in drei Worten beschreiben müsstet – welche wären das?

Abenteuerlustig. Glücklich. Golden.


- Frida & Sophia, studieren Tourismus & Event Management an der Fachhochschule Dresden. 

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