


Besondere Bekanntschaften führen zu noch besonderen Ideen: Drei sich bisher unbekannte Teilnehmer verbindet eine Aufgabe – innerhalb von nur drei Tagen einen ersten Prototypen zu entwerfen und diesen zu präsentieren. Gemäß dieser Zielstellung des Prototyping Studios der Fachhochschule Dresden starteten die Teilnehmer mit ihrer Vision: einer Sportfläche, auf der mehrere Fitness-Geräte miteinander vernetzt sind. Durch die Bewegung der Menschen an den Geräten entsteht auf einem zentralen Bildschirm in der Mitte ein digitales Kunstwerk. Klingt zunächst ungreifbar? Durch die Visualisierung mittels KI wurde daraus schnell ein Konzept, über das diskutiert werden konnte.
Und genau darum ging es im Kern des Prototyping Studios: Mit bewährten Methoden des Design Thinking, klassischen Prototyping-Tools und dem gezielten Einsatz von KI-Anwendungen entstanden aus ersten Gedanken konkrete Projektideen. Das Dreierteam startete zunächst auch ganz klassisch mit einem Set Klemmbausteinen. Danach entstand die Visualisierung und es wurden Personas als passende Zielgruppen erarbeitet. So wurde aus einem ersten Gedanken innerhalb kürzester Zeit ein anschauliches und durchdachtes Projekt. Neben dieser Idee kamen auch weitere Teilnehmende im Prototyping Studio ins „Machen“ und entwickelten eigene Konzepte weiter.
Ein Teilnehmer berichtet: „Workshops kenne ich schon einige. Diesmal wollte ich bewusst eine andere Perspektive kennenlernen. Und genau das habe ich bekommen: sehr informativ, sehr lehrreich und mit vielen neuen Blickwinkeln. […] Es hat mich gefreut, zu sehen, wie sehr Kreativität und Offenheit andere Menschen mitreißen können.“
Begleitet wurden die Teilnehmenden von Prof. Dr.-Ing. Marius Brade, Manja Unger-Büttner, Dipl.-Des. Clemens Haufe und Jonas Ludorf, die direkt an den Projekttischen unterstützten.








