
Am 25. Juni 2026 verwandelte sich das Außengelände des Sektor Evolution in eine Fanzone. Beim restlos ausverkauften „Unser WM Viewing Dresden“ verfolgten rund 400 Fußballbegeisterte das WM Spiel Deutschland gegen Ecuador. Doch hinter dem Freilufterlebnis mit großer Leinwand, Livemusik, Graffitikunst und Teamquiz steckte noch viel mehr: Ein von unserer Dozentin Karla Grosser initiiertes Praxisprojekt, welches gemeinsam mit den Studierenden des Studiengangs Tourismus und Event Management erfolgreich umgesetzt wurde.
Von der ersten Idee bis zur Afterparty
Ein Event dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen, erfordert weit mehr als nur eine kreative Vision. Für unsere TEM - Studierenden bot das Projekt die perfekte Gelegenheit, essenzielle Kompetenzen für die spätere berufliche Praxis hautnah zu erwerben. So sammelten sie beispielsweise wertvolle Erfahrungen in der professionellen Bespielung verschiedener Kommunikationskanäle wie Social Media, Fernsehen und Radio. Ein besonderes Highlight in diesem Zusammenhang: Ein kurzes Interview unserer Studierenden Julian Pamp und Martin Neumeister bei Radio Dresden.
Dank der hervorragenden Organisation startete der Abend pünktlich um 17:00 Uhr mit einem stimmungsvollen Auftakt von DJ Erik & Karl, begleitet von Beerpong und Tischkicker. Während sich das Außengelände langsam füllte, sorgte eine kreative Graffiti Aktion ab 18:00 Uhr für bunte Akzente. Beim anschließenden Teamquiz im Kneipenstil konnten die Gäste ihr Wissen unter Beweis stellen und dank des Sponsors Feldschlößchen tolle Preise bei einem Gewinnspiel abräumen, bevor DJ ANTÁ die Stimmung weiter anheizte. Pünktlich zum Anpfiff um 22:00 Uhr war die Atmosphäre auf dem Höhepunkt und die rund 400 Gäste fieberten vor der großen Leinwand mit. Nach dem Spiel sorgten Erik & Karl bei der Afterparty bis tief in die Nacht für den perfekten Abschluss.
Bei Live-Events läuft nicht immer alles nach einem starren Skript. Echte Praxis bedeutet auch, flexibel auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren.
„Die größte Herausforderung am Tag selbst war die Technik und die spontanen Dinge, die noch besorgt werden mussten“, reflektiert Laura Schönfeldt aus dem Organisationsteam. Auch die äußeren Bedingungen forderten allen Beteiligten viel ab: „Die größte Herausforderung war die Hitze. Der Aufbau bei 35 Grad war ein Knochenjob. Aber es hat Spaß gemacht“, ergänzt Benedikt Schleith.
Praxisnähe, die zusammenschweißt
Genau solche echten Herausforderungen machen das praxisnahe Studium an der Fachhochschule Dresden so wertvoll und einzigartig. Statt reiner Theorie im Hörsaal heißt es: Anpacken, improvisieren und gemeinsam im Team wachsen.
„Wir haben gelernt, wie man von Grund auf ein Event plant: vom Konzept bis zu allem, was man benötigt. Dazu haben wir gelernt, mit Stress umzugehen und schnelle Lösungen zu finden, wenn etwas nicht so funktioniert, wie geplant“, fasst Emma Ehinger treffend zusammen.
Neben der operativen Umsetzung vor Ort wurde auch die oft unsichtbare Arbeit im Hintergrund greifbar.
„Gelernt habe ich, wie viele Aspekte zur Eventplanung dazugehören: Die rechtlichen Aspekte wie GEMA, Versammlungsordnung und so weiter. Das hat mich überrascht, aber es ist spannend zu sehen, wer alles bei so einem Event mitwirkt“, so Benny Valley.
Fazit: Ein Gewinn für unsere Studierenden
Auch wenn das Spiel mit einer knappen Niederlage für Deutschland ausging, war der Abend ein Gewinn für unsere Studierenden. „Unser WM Viewing Dresden“ war ein lebendiger Beweis dafür, wie praxisnahes Lernen erfolgreich umsetzt wird. Unsere Studierenden haben unter der Leitung von Dozentin Karla Grosser eindrucksvoll bewiesen, dass sie komplexe Projekte professionell und zielstrebig meistern können.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team, alle Unterstützer, Partner und Sponsoren, die dieses Event zu einem vollen Erfolg gemacht haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten spannenden Projekte!







