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Präsentation der Semesterkollektionen Modedesign

Modepicknick à la FHD

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08.07.2016

„Modepicknick“ à la FHD

Dresdens Nachwuchsdesigner sind kreativ: Die Modedesign-Studenten der Fachhochschule Dresden präsentierten heute ihre Semesterabschlussarbeiten vor einer dreiköpfigen Prüfungskommission der Hochschule. Die Prüfung des zweiten Fachsemesters fand dabei erstmals als „Modepicknick“ statt.

In den letzten Monaten haben die Modedesignstudenten fleißig beobachtet, analysiert und getestet, um kreative Mode zu entwerfen. Die aktuelle Kollektion des sechsten Semesters steht unter dem Motto „Trend“ und wurde in einer Art Schaufenster präsentiert. Die Studenten des zweiten Fachsemesters kreierten Damenoberbekleidung. Doch die Aufgabe lag hierbei nicht darin, einfach nur „irgendeine“ Mode zu entwerfen: Die Studenten sollten zum Thema „Portrait of a Lady“ Outfits zu einflussreichen Persönlichkeiten wie Iris Apfel, Lady Gaga oder Diana Vreeland kreieren, die eine große Bedeutung für die Modewelt haben oder hatten.

„Die Person und ihr Stil sollten nicht nachgeahmt werden, sondern der jeweilige Charakter sollte sich im Outfit widerspiegeln“, erläutert Prof. Frieder Weißbach, Leiter des Studiengangs Modedesign der FH Dresden. Jeder angehende Modedesigner machte sich daher zunächst mit der Person vertraut, die in Mode „portraitiert“ werden sollte. Danach erstellten die Studenten ein Konzept. Von der Idee über die Schnitte und Stoffe bis zur Inszenierung der Persönlichkeiten am Prüfungstag lag alles in den Händen der Studenten.

Das Ergebnis war heute ein unter freiem Himmel als eine Art Theaterstück aufgeführtes Picknick auf der Lingnerallee-Wiese. In der Mitte stand ein weiß gedeckter Tisch, an den sich die Mode-Ikonen setzten. Die Mode-Studenten Giovanni Edl, Nadja Herklotz, Laura-Sophia Schmidt, Elze Tomasiunaite  und  Miriam Goerdt führten als Butler verkleidet ihre Models in den Outfit-Portraits jeweils einzeln an die Tafel. Nacheinander wurden die Damen von einem Butler aufgefordert aufzustehen, um vor dem Publikum das Kunstwerk, das sie trugen, zu präsentieren. Während das Model sich im Kreis drehte und von den Gästen bestaunt wurde, spielte im Hintergrund eine von dem jeweiligen Designer zuvor auf Tonband eingesprochene Rede für die betreffende Mode-Ikone. Diese Rede war zugleich Vorstellung der portraitierten Persönlichkeit als auch Prüfungsleistung. In den fiktiven Menükarten gaben die Studenten den Zuschauern Einblick in ihren kreativen Prozess.

 

Pressebilder: http://medienkontor.net/index.php?id=282

(Foto Visual: Medienkontor Dresden GmbH)