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Sozialpädagogik und -management (B.A.)

Die Anforderungen an soziales Fachpersonal wachsen stetig. Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, bedarf es einer akademischen Hochschulausbildung, die die Vermittlung von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mit Managementkompetenzen kombiniert.

Studiengangsprofil

Mit dem anwendungsorientierten und interdisziplinären Bachelorstudiengang Sozialpädagogik und -management (B.A.) verfolgt die Fachhochschule Dresden (FHD) das Ziel, ihre Studierenden auf die wachsenden qualitativen Anforderungen an sozialpädagogisches Fachpersonal vorzubereiten.


Der Studiengang ist darauf ausgerichtet soziale, sozialpädagogische und sozialmanagementbezogene Qualifikationen integrativ zu verbinden und die Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Sozialen Arbeit durch die Herausbildung fundierter Fach-, Methoden- und Handlungskompetenzen zu sichern.


Damit trägt der Studiengang dazu bei, den akademisch fundierten Professionalisierungsbedarf des Personals sowohl auf der Leitungsebene als auch auf der Ebene des Fachkräftebedarfs an Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen zu decken. Aus diesem Grund werden neben vertieften fachlichen Kenntnissen auch die notwendigen überfachlichen Kompetenzen vermittelt, die Grundlage für eine erfolgreiche Bewältigung der gewachsenen Anforderungen in den speziellen Arbeitsfeldern sowie der Leitung und Entwicklung sozialer Einrichtungen sind. Absolvent*innen werden im Verlauf des Studiums in den sozialen Handlungsfeldern in
Vorbereitung auf ihre beruflichen Tätigkeiten qualifiziert.


Nach Abschluss des Studiums sind die Absolvent*innen in der Lage, die Lebens- und Problemlagen von Menschen fachlich fundiert zu analysieren und schlussfolgernd methodisch zu handeln. Sie erlangen die Befähigung, ihr soziales Handeln zu reflektieren, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und besitzen die fachlichen Voraussetzungen, um Veränderungsprozesse zu gestalten und Konflikte konstruktiv zu lösen.

Studienaufbau

Der Bachelorstudiengang umfasst 9 Semester (Verkürzung auf 6 Semester bei Anrechnung einer anerkannten beruflichen Vorbildung im Arbeitsumfeld) und ist in Form von Modulen mit insgesamt 180 Leistungspunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) aufgebaut. In den Modulen sind unterschiedliche, thematisch aufeinander bezogene Lehr- und Lernformen zusammengefasst. Der Bachelorstudiengang trägt der besonderen Situation berufstätiger
Studierender Rechnung, indem die Präsenzzeiten auf ca. zwei Wochenenden im Monat und eine Woche pro Semester begrenzt sind. Im 8. und 9. Fachsemester stehen verschiedene Wahlpflichtmodule zur Auswahl, wie z.B.:

 

  • Projekt- und Changemanagement
  • Diversity
  • Kriminalität und Gewalt
  • Gesundheitsbezogene Ansätze der Sozialpädagogik oder
  • Controlling.

Präsenzveranstaltungen

Präsenzveranstaltungen an der Hochschule wechseln sich mit umfangreichen Phasen des Selbststudiums ab. Die Präsenzveranstaltungen finden i.d.R. zweimal monatlich freitags von 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr und samstags von 08:30 Uhr bis 14:30 Uhr statt.

Die sächsischen Schulferien sind vorlesungsfrei. So stellen wir eine gute Vereinbarkeit von Familie und Studium sicher. Einen aktuellen Plan für die kommenden Semestervorlesungswochenenden finden sie HIER.

Die monatliche Präsenzzeit umfaßt somit 24 Lehrveranstaltungsstunden (von je 45 Minuten). Für jedes Semester wird ein eigener Terminplan erstellt. Die Termine der Präsenzzeiten sind frühzeitig und im Voraus bekannt, so dass die eigene berufliche Tätigkeit gut planbar ist. Die Präsenzzeit wird durch eine einwöchige Blockveranstaltung am Ende eines jeden Semesters ergänzt.

Praxisphasen

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist elementarer Bestandteil des Studienkonzepts. Die Praxisphasen sind durch die studienbegleitende Berufstätigkeit im Unternehmen abgedeckt. Die Anwendung der Erfahrungen und Kenntnisse aus der Berufstätigkeit werden mittels aktueller, praxisbezogener Themenstellungen im Rahmen der Lehrveranstaltungen sichergestellt.

 

Studiendauer

Die Studiendauer beträgt regulär 9 Semester (4,5 Jahre).

Besitzen Bewerber*innen bereits eine pädagogische Vorbildung aus einer Berufsausbildung zum / zur staatlich anerkannten Erzieher/in oder zum / zur staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/in werden diese Vorkenntnisse pauschal auf die ersten drei Fachsemester angerechnet. Die Einstufung erfolgt in das 4. Fachsemester - somit verkürzt sich die Studiendauer auf 6 Semester (3 Jahre).

Mehr zum pauschalen Anrechnungsverfahren

Studienablaufplan

 

Abschluss

Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums erwerben Sie den international anerkannten Bachelor Sozialpädagogik und -management (B.A.) sowie den Titel „Staatlich anerkannte Sozialpädagogin/ Staatlich anerkannter Sozialpädagoge“. Darüber hinaus befähigt der Abschluss zur Aufnahme eines weiterführenden Studiums (Master).

Berufliche Perspektiven

Die Berufsperspektiven für Absolvent*innen des Studienganges Sozialpädagogik und -management (B.A.) sind vielfältig.
Arbeitsfelder finden sich z. B. in:

 

  • Kinder- und Jugendarbeit,
  • Arbeit mit jungen Erwachsenen,
  • Beratung, Prävention und Rehabilitation,
  • Interkultureller Arbeit,
  • Behindertenarbeit,
  • Gesundheitsdiensten,
  • Erziehungs- und Familienhilfen.


Sozialpädagog*innen sind vor allem in öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Einrichtungen beschäftigt. Zudem eröffnen sich Möglichkeiten für die Arbeit in Leitungspositionen z. B. in Kindertagesstätten.

Studienvoraussetzungen

Der berufsbegleitende Bachelor-Studiengang „Sozialpädagogik und -management“ ist NC-frei und richtet sich an Studieninteressierte, die mit einem Hochschulabschluss Fach- und Leitungsaufgaben im Bereich der Sozialen Arbeit übernehmen möchten.
Folgende Zugangswege ermöglichen eine Aufnahme des berufsbegleitenden Studiums Sozialpädagogik und -management an der FHD:


a) Hochschulzugangsberechtigung (HZB) gem. §17 SächsHSFG:

  • Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
  • Fachhochschulreife, d.h. schulischer oder praktischer Teil der Fachhochschulreife oder
  • Fachgebundene Hochschulreife.

b) HZB gem. §17 SächsHSFG und Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Erzieher*in oder staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger*in: pauschale Anerkennung von 57 Creditpoints auf das Studium. Einstufung in das 4. Fachsemester.


Zusätzlich ist ein Arbeitsvertrag in einem studiengangsrelevanten Arbeitsfeld mit mindestens 20 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit bei allen Zugangswegen zwingend erforderlich.

Bewerbung

Senden Sie den ausgefüllten Immatrikulationsantrag mit allen dazugehörigen Unterlagen (Motivationsschreiben mit einer persönlichen Begründung der Entscheidung für den Studiengang, Lebenslauf, Zeugnisse) per Post, per E-Mail an bewerbung@fh-dresden.eu oder online über unser Bewerbungsformular. Sie erhalten von uns zeitnah eine Eingangsbestätigung.


Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen der Studienberatung zur Verfügung.


Ein Studienbeginn im 1. Fachsemester ist jeweils nur zum Beginn des Sommersemesters möglich. Ihre Bewerbung dafür muss bis zum 28.02. bei uns eingehen. Bei pauschaler Anerkennung der ersten drei Fachsemester beginnt ihr Studium zum Wintersemester eines Studienjahres. Für diese Variante ist das Bewerbungsverfahren bis zum 15.07. offen.


Die Kapazität der Fachhochschule Dresden ist für diesen Studiengang begrenzt. Aus diesem Grund ist eine fristgerechte Bewerbung um den Studienplatz erforderlich. Bei gleicher Eignung für den Studiengang entscheidet das Eingangsdatum der Bewerbung.

Studiengebühren und Finanzierung

Das Studium an der privaten, staatlich anerkannten Hochschule ist gebührenpflichtig. Die Studiengebühren für den Studiengang Soziale Arbeit & Sozialmanagement (berufsbegleitend) sind der aktuellen Gebührenliste zu entnehmen.

 Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie hier. Im Rahmen eines Beratungsgespräches an der Fachhochschule Dresden beantworten wir gern alle Ihre Fragen rund um die Studiengebühren und die Finanzierungsmöglichkeiten.

Achtung! Eventuell kommt ein spezielles Stipendium für Sie in Frage. 

Auch in diesem Jahr können sich Ihre Studierende wieder für ein Stipendium bei NicK bewerben. In der Nachwuchsinitiative chancengerechte Kitas (NicK) im Studienförderwerk Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft werden engagierte und leistungsstarke Studierende kindheitspädagogischer Studiengänge dabei unterstützt, später in Kindertagesstätten für Chancengerechtigkeit zu wirken. Die finanzielle Unterstützung beträgt monatlich maximal 744 Euro und muss nicht zurückgezahlt werden.  

Bewerbungsschluss: 27. April 2020, 12 Uhr MEZ

Weitere Informationen zu NicK und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.sdw.org/nick sowie auf der NicK-Postkarte rechts zum Download. Oder hier per Video: https://www.sdw.org/fileadmin/website/Videos/NicK_Bewerbung_2020.mp4


 

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