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Versicherungen

Krankenversicherung

Alle Studierenden müssen während der gesamten Dauer Ihres Studiums krankenversichert sein. Dies kann bei einer gesetzlichen Krankenversicherung oder einer privaten Krankenversciherung erfolgen. Bis zum 25. Lebensjahr sind Studenten in der Krankenversicherung Ihrer Eltern mitversichert. Dies ist kostenfrei. Danach müssen die Studenten überlegen, ob sie sich als Student privat oder gesetzlich krankenversichern möchten.

Gesetzliche Grundlage

Jeder Bewerber, der sich bei der FHD immatrikulieren möchte, unterliegt nach SGB V, § 5 Abs. 1 Nr. 9 der Krankenversicherungspflicht.

Wer muss keine Krankenversicherungsbescheinigung vorlegen?

Wer bereits das 30. Lebensjahr vollendet hat oder schon 14 Fachsemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert war, muss keinen Nachweis über eine Krankenversicherung erbringen.

Wer stellt die Krankenversicherungsbescheinigung aus?

Diese Bescheinigung ist bei der gesetzlichen Krankenkasse anzufordern, bei der der künftige Student, als Mitglied oder Familienangehöriger versichert ist oder bei Studienbeginn versichert sein wird. Wenn künftige Studenten privat versichert oder bei Familienangehörigen privat mitversichert sind, müssen sie sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse von der Versicherungspflicht befreien lassen (Befreiungsbescheinigung). Die Befreiung wird i.d.R. von der Krankenkasse vorgenommen, bei der zuletzt eine gesetzliche Krankenversicherung bestand. Falls man noch nie in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert war, nehmen auch andere gesetzliche Krankenkassen die Befreiung vor. Bescheinigungen über Versicherungen in privaten Krankenkassen nimmt die FHD nicht entgegen.

Welche Angaben muss die Krankenversicherungsbescheinigung enthalten?

Jeder zugelassene Studienbewerber muss mit Unterzeichnung und Abgabe des Studienvertrages einen schriftlichen Nachweis der Krankenversicherung im Immatrikulationsamt vorlegen. Darauf muss ersichtlich sein, dass er:

  • versichert,
  • versicherungsfrei,
  • von der Versicherungspflicht befreit oder
  • nicht versicherungspflichtig

ist, sofern er nicht das 30. Lebensjahr vollendet oder bereits 14 Fachsemester an Hochschulen studiert hat.

Diese Bescheinigung wird von den gesetzlichen Krankenkassen i.d.R. in dreifacher Ausführung erstellt. Alle drei Formulare sind der Hochschule zu übergeben, wenn man im Zusammenhang mit der Immatrikulation dazu aufgefordert wird. Der zukünftige Student sollte unbedingt darauf achten, dass insbesondere auf dem ersten Formular:

  • seine persönlichen Angaben (Name, Geb.-Datum, Anschrift)
  • die Krankenversicherungsnummer,
  • die Betriebsnummer sowie
  • die Anschrift der Krankenkasse enthalten sind.

Es ist zu beachten, dass die Vorlage von Chipkarten oder Kopien derselben sowie Bescheinigungen von privaten Krankenkassen von der FHD nicht akzeptiert werden.

Was ist zu beachten, wenn während des Studiums die Krankenkasse gewechselt wird?

Wechselt der Student oder der Familienangehörige, bei dem eine Mitversicherung vorliegt, die Krankenkasse, muss dem Immatrikulationsamt durch den betreffenden Studenten umgehend eine neue Krankenversicherungsbescheinigung (Dreifachformular!) zugestellt werden.

Wie verhält es sich mit der Krankenversicherung bei beurlaubten Studenten?

Beurlaubte Studenten bleiben gesetzlich krankenversichert, auch wenn bei einem Auslandsaufenthalt eine zusätzliche Krankenversicherung abgeschlossen wird.

Was geschieht nach der Exmatrikulation?

Die Exmatrikulation ist der Krankenkasse zu melden. Über den weitergehenden Krankenversicherungsschutz berät die Krankenkasse.

Unfallversicherung

Studierende sind nach dem Sozialgesetzbuch VII während der Aus- und Fortbildung an der Fachhochschule Dresden und den damit verbundenen Wegen bei der
Unfallkasse Sachsen Rosa-Luxemburg-Straße 17 a 01662 Meißen
gesetzlich unfallversichert.

Das Unfallereignis ist bei der Unfallkasse Sachsen spätestens 3 Tage nach Bekanntwerden durch die Hochschule zu melden. Dieser Pflicht kann die FHD nur nachkommen, wenn sie rechtzeitig von dem Unfall erfährt. Deshalb müssen Studierende im eigenen Interesse Arbeitsunfälle und Wegeunfälle, unverzüglich der FHD mitteilen.

Wenn Sie einen Unfall erleiden, teilen Sie bitte dem behandelnden Arzt mit, dass es sich um einen Unfall im Zusammenhang mit dem Besuch der Hochschule handelt. Zuzahlungen für Medikamente und Behandlungen entfallen damit.

Grundsätzlich besteht außerdem bei allen Jobs während des Studiums, in den Semesterferien oder bei einem Praktikum eine Unfallversicherung für die Studenten über ihren Arbeitgeber. Die Studenten zahlen keine Beiträge, sondern der Arbeitgeber.

Weitergehende Informationen zum Unfallversicherungsschutz an Hochschulen finden Sie in der verlinkten Datei (rechte Spalte).