Logo Weltoffene Hochschulen

Abschlusskollektion der Modedesign-Absolventinnen

Fashionevent "PHASE 7"

Main-Visual

03.03.2017

Fashionevent "PHASE 7"

Spiegel, cremefarbener Tüll und edler Blaudruck treffen auf traditionelle iranische Stoffe: Dresdens Modemacher von morgen zeigten am Abend des 10. Februar im Dresdner Flughafen ihr Können. Die sechs diesjährigen Mode-Absolventinnen der University of Applied Sciences - Fachhochschule Dresden (FHD) präsentierten ihre Abschlusskollektionen bei einer großen Modenschau mit anschließender Aftershowparty unter dem Motto „PHASE 7“.

In ihren Kollektionen griffen die Studentinnen jeweils ein zeitgenössisches Thema auf und transformierten es in ihrer Mode. Das Event „PHASE 7“ in der Panoramaebene des Flughafens Dresden haben die Studentinnen komplett selbst organisiert. Es war zugleich Teil der Abschlussprüfung für die künftigen Modedesign-Absolventinnen der Fachhochschule Dresden. Die Party fand in Kooperation mit der Minithek Dresden statt. Für die Musik war unter anderem das „Kollektiv Ost“ aus Berlin zuständig.

Über die angehenden Modedesignerinnen

Katja Fietz, die bereits mit ihrem Label Womblu als Modemacherin aktiv ist, hat sich für ihre Kollektion „Indigo“ von der Farbe Blau, Japan, Kimonos und Geishas inspirieren lassen. Die Stoffe hat sie in traditioneller Blaudrucktechnik in Pulsnitz selbst gefärbt.

Faezeh Abdi stammt aus dem Iran. Sie hat mit ihrer Kollektion „modern & traditionell“ dem muslimischen Glauben angepasste Kleidung nach westlichem Vorbild kreiert und dabei traditionelle iranische Stoffe verwendet.

Sophie Knittel, die mit Kisola als Designerin tätig ist, stellt unter dem Motto „Growing Things“ den Prozess von Verfall, Wachstum und Wiederbelebung in erdigen Grüntönen und flammendem Orange dar. Die Stoffe überwuchern, überwachsen und umschlingen dabei regelrecht die Trägerinnen ihrer Mode.

Susanna Geißler, die bereits mit dem Label Sasuli Mode macht, hat sich in ihrer Kollektion „Glücksversprechen“ mit der Illusion vom Kauf-Glücksversprechen beschäftigt.

Anke Kramer hat unter dem Motto „Black Giving“ die Kontroverse zwischen den amerikanischen Feiertagen Thanksgiving und Black Friday untersucht. „Diese beiden absolut gegensätzlichen Feiertage in Amerika folgen direkt aufeinander: Das Zusammenspiel von Dankbarkeit für das, was man besitzt und die Jagd nach Angeboten habe ich in meiner Mode dargestellt“, verrät Anke Kramer, die für das Modestudium extra aus Hannover nach Dresden gezogen ist.

Alrike Gutsche, die mit dem Label Divine bereits als Modemacherin arbeitet, hat unter dem Titel „processus de réflexion“ (=Reflexionsprozess) die Entwicklung einer Persönlichkeit und die damit verbundene Selbstreflexion unter die Lupe genommen und modisch wiedergegeben.